Mehr flexible Eingangstufen an Grundschulen
Mit Freude zum ersten Schultag.
Der Tag der Einschulung: Aufgeregte Erstklässler, bunte Schultüten, der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Jeder kennt diesen schönen Anblick. Doch die Kinder kommen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Grundschule. Einige können bereits lesen, ein paar haben im Kindergarten Englisch gelernt. Dagegen können andere bisher nur ihren Namen schreiben. Die Grundschule muss aber allen gerecht werden.
Alle Kinder sind gleich, jedes Kind ist besonders.
In den ersten Schuljahren müssen die Lehrkräfte auf die Schülerinnen und Schüler besonders eingehen können, um ihnen die Lernfreude und Neugierde zu erhalten. Kein Kind darf in einen Rahmen gepresst werden, in den es nicht passt. Deshalb soll Kindern ein flexibles Lernen in den ersten Schuljahren ermöglicht werden. Für jedes Kind das eigene Lerntempo.
Die flexible Eingangsstufe: Jedes Kind mit eigenem Tempo.
Die ersten beiden Schuljahre in der flexiblen Eingangsstufe der Grundschule finden altersgemischt statt. Sie können von einem bis zu drei Jahren durchlaufen werden – je nachdem, welche Entwicklungszeit ein Kind benötigt. Erst dann folgt der Übergang in die dritte Klasse.
Kinder fördern statt beschämen.
Kein Kind wird mehr vom Schulbesuch zurückgestellt, da es in der Schule die notwendige Förderung erhält. Die Beschämung des Kindes durch Sitzenbleiben entfällt, weil die Dauer der flexiblen Eingangsstufe individuell festgelegt wird. Lehrerinnen und Lehrer geben gezielte Anstöße im Lernprozess, fördern und fordern ihre Schützlinge und ermutigen sie zur Selbstständigkeit. Der altersübergreifende Unterricht begünstigt Handlungsorientierung und die Zusammenarbeit mit anderen Kindern. Gerade leistungsstarke Schülerinnen und Schüler können sich so schneller weiter entwickeln – ebenso wie schwächere Kinder.
Eine flexible Eingangsstufe für jede Grundschule.
Bislang ist die flexible Eingangsstufe an den niedersächsischen Grundschulen eine Ausnahme. Nur 2% der Grundschulen nutzen diese Innovation. Grund dafür ist die mangelhafte Ausstattung durch die Landesregierung. Lehrerinnen und Lehrer müssen mit geringen Mitteln kleine Wunder vollbringen, um eine flexible Eingangsstufe zu errichten.
Das will die SPD ändern – weil es um unsere Kinder geht!



















